
Gerhard M. Weinhofer © Creditreform
Wien. Seit 1. Juli ist die Reform der Insolvenzordnung in Österreich in Kraft: Sie soll mit den neuen Sanierungsverfahren dafür sorgen, dass Insolvenzen nicht im Konkurs, der Auflösung des Betriebs und dem Verlust aller Arbeitsplätze enden, sondern mit einer Rettung des Unternehmens.
Tatsächlich wurden in den vergangenen zwei Monaten bereits 88 der neuen Sanierungsverfahren eingeleitet, so Gerhard Weinhofer, Leiter Insolvenz bei Creditreform. Dagegen gab es im gleichen Zeitraum 2009 nur 23 der alten Ausgleichsverfahren: „Man kann sagen, das ist ein guter Start.“
Doch noch ist nicht alles gewonnen, warnen Gläubigerschützer: Es gibt weiterhin zu viele Konkurse, und Schuldner brauchen buchstäblich mehr Cash als früher, um ein Sanierungsverfahren überhaupt starten zu können. Weiter »




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