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 Radovan Pala, Andrej Leontiev ©enwc Bratislava
Bratislava/Wien. Der Großteil einer umfassenden Novelle des slowakischen Konkursgesetzes wird am 1. Jänner 2012 in Kraft treten. Lediglich die Punkte „Neudefinition der Überschuldung“ und „Haftung der geschäftsführenden Organe bei Verletzung der Pflicht zur Konkursantragsstellung“ werden erst am 1.1.2013 wirksam.
Viele der geplanten Änderungen könnten auch ausländische Investoren betreffen bzw. deren Geschäftstätigkeit beeinflussen, schreiben Andrej Leontiev und Radovan Pala (e|n|w|c Rechtsanwälte in Bratislava) in ihrem Gastbeitrag auf Recht.Extrajournal.Net. Weiter »
Dresden. Der Geschäftsbetrieb der deutschen Wedo Formenbau und Kunststoffverarbeitung GmbH aus Doberschau bei Bautzen wird ein halbes Jahr nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens von der Boryszew-Gruppe übernommen, einem der größten polnischen Industrieunternehmen. Entsprechende Verträge unterzeichnete die Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde, Partnerin der White & Case Insolvenz GbR. Weiter »
 Raphael Urf, Sebastian Sadnek © Maier Law
Klagenfurt/Wien. Die Klagenfurter Filmproduzentin One Dark Fin OG macht weiter. Nachdem einer ihrer drei Gesellschafter im Dezember 2010 ohne Rücksprache mit den anderen einen Insolvenzantrag beim Landesgericht Klagenfurt eingebracht hatte, wurde am 29. Dezember 2010 das Insolvenzverfahren über die Gesellschaft eröffnet.
Rechtsanwalt Wolfgang Maier, ein Experte für die Medien‑ und Filmbranche, erreichte für One Dark Fin nun die Verfahrenseinstellung: „Eine Insolvenz, die keine war.“ Filmschaffende hätten es in Österreich besonders schwer, so Maier. Weiter »
 Gerhard M. Weinhofer © Creditreform
Wien. Der Vorstand des Österreichischen Verbandes Creditreform hat den 33jährigen Juristen Gerhard Ⅿ. Weinhofer zum neuen Geschäftsführer bestellt. Weinhofer tritt sein Amt mit Wirkung vom 1. Jänner 2011 an.
Creditreform ist seit 2006 ein staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband und vertritt die Interessen von in‑ und ausländischen Gläubigern in Insolvenzverfahren.
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Wien. Max Becker, Partner bei DLA Piper Weiss-Tessbach, hat den koreanischen Konzernriesen Doosan Heavy Industries & Construction bei der Übernahme von AE&E Chennai Works beraten.
AE&E Chennai Works, ein Kesselhersteller, ist eine der wesentlichen Beteiligungen der Anlagenbausparte der insolventen A-Tec Industries AG. Der Kaufpreis beträgt 20,5 Millionen Euro. Weiter »
 Christoph Mager © DLA Piper
Wien. Die DLA Piper Büros in Wien und Frankfurt haben den Schweizer Konzern StarragHeckert Holding AG bei der Akquisition der Dörries Scharmann Gruppe beraten, einer deutschen Tochter des insolventen österreichischen Konzerns A-TEC Industries.
Der Kaufpreis beträgt 70 Millionen Euro. Bei der Transaktion hat die Starrag-Heckert Gruppe alle Geschäftsanteile der Dörries Scharmann Technologie GmbH erworben.
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 © sxc
Klagenfurt. Wolfgang Auer-Welsbach, Gründer und Chef des pleitegegangenen Kärntner Finanzkonglomerats AvW, ist heute am Landesgericht Klagenfurt wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs, Untreue, betrügerischer Krida und Beweismittelfälschung schuldig gesprochen worden: das Urteil lautet auf acht Jahre Haft.
Außerdem muss Auer-Welsbach laut Urteil jedem der Privatanleger 500 Euro Schadenersatz bezahlen – ein symbolischer Akt, so der Verein für Konsumenteninformation (VKI): „Damit sollte klargestellt sein, dass er auch persönlich für den angerichteten Schaden haftet.“ Mit dem Rest ihrer Ansprüche wurden die Anleger auf den Zivilrechtsweg verwiesen. Dort beginnt für sie nun erst recht die mühsame Suche nach ihrem Geld, heißt es: Insgesamt soll es rund 12.500 geschädigte AVW-Anleger geben. Weiter »
 Mirko Kovats © A-Tec
Wien. Der Industriekonzern A-Tec des Investors Mirko Kovats hat ein Sanierungsverfahren nach neuem Insolvenzrecht angemeldet. Vier Rechtsanwälte wurden als Sanierungsverwalter bzw. Kuratoren für die zahlreichen Anleihe-Gläubiger bestellt, alle Kontaktinformationen hier.
Betroffen ist nur die börsenotierte Konzernmutter A-Tec Industries AG selbst, nicht ihre operativen Töchter, wird seitens der A-Tec betont. Kovats hat bereits in der Vergangenheit umfangreiche Erfahrungen mit Insolvenzen bzw. der Tätigkeit als Sanierer gesammelt: Nun ist sein eigener Konzern die erste Großpleite unter dem neuen Insolvenzrecht. Weiter »
 Heinz Zinner © KSV / Martin Vukovits
Wien. Das dreiköpfige Führungsgremium des Kreditschutzverbands von 1870 (KSV1870) wurde für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.
Heinz Zinner, Geschäftsführer der Obstbau Zinner GmbH, bleibt damit weiterhin Präsident von Österreichs größtem Gläubigerschutzverband. Reinhold Süssenbacher, Aufsichtsrat der Umdasch AG, wurde als Vizepräsident bestätigt, ebenso wie Josef Mayböck, Geschäftsführer der VACE Engineering.
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 Kantner, Konecny, Welser, Winter, Mohr © CHSH
Wien. Seit drei Monaten ist die neue österreichische Insolvenzordnung in Kraft. Und sie ist ein Erfolg, lautet das Ergebnis der Veranstaltung „Das neue Insolvenzrecht“ der Wirtschaftskanzlei CHSH.
Zu den positiven Auswirkungen gehören laut den Diskussionsteilnehmern die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich, erleichterte Sanierungsmöglichkeiten und mehr Geld für die Gläubiger. Weiter »
Salzburg. Beim Anwaltstag 2010 widmeten sich Diskussionsgruppen den verschärften staatlichen Maßnahmen zur Terrorbekämpfung, den ersten Erfahrungen mit dem neuen Insolvenzrecht und der Hoffnung auf eine Stärkung der Grundrechte auf europäischer Ebene – als Gegengewicht zum „Generalverdacht“, unter den der Staat zunehmend alle Bürgerinnen und Bürger stelle.
Die Rechtsanwälte fordern „die Evaluierung bestehender Sicherheitsmaßnahmen und die Rücknahme verfehlter Gesetze“, heißt es. Das neue Insolvenzverfahren steht nicht auf ihrer Liste zu streichender Gesetze, doch schon jetzt zeichnet sich Verbesserungsbedarf ab, so die Rechtsanwaltskammer. Weiter »
 Gerhard M. Weinhofer © Creditreform
Wien. Seit 1. Juli ist die Reform der Insolvenzordnung in Österreich in Kraft: Sie soll mit den neuen Sanierungsverfahren dafür sorgen, dass Insolvenzen nicht im Konkurs, der Auflösung des Betriebs und dem Verlust aller Arbeitsplätze enden, sondern mit einer Rettung des Unternehmens.
Tatsächlich wurden in den vergangenen zwei Monaten bereits 88 der neuen Sanierungsverfahren eingeleitet, so Gerhard Weinhofer, Leiter Insolvenz bei Creditreform. Dagegen gab es im gleichen Zeitraum 2009 nur 23 der alten Ausgleichsverfahren: „Man kann sagen, das ist ein guter Start.“
Doch noch ist nicht alles gewonnen, warnen Gläubigerschützer: Es gibt weiterhin zu viele Konkurse, und Schuldner brauchen buchstäblich mehr Cash als früher, um ein Sanierungsverfahren überhaupt starten zu können. Weiter »
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