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 Gerhard M. Weinhofer © Creditreform
Wien. Seit 1. Juli ist die Reform der Insolvenzordnung in Österreich in Kraft: Sie soll mit den neuen Sanierungsverfahren dafür sorgen, dass Insolvenzen nicht im Konkurs, der Auflösung des Betriebs und dem Verlust aller Arbeitsplätze enden, sondern mit einer Rettung des Unternehmens.
Tatsächlich wurden in den vergangenen zwei Monaten bereits 88 der neuen Sanierungsverfahren eingeleitet, so Gerhard Weinhofer, Leiter Insolvenz bei Creditreform. Dagegen gab es im gleichen Zeitraum 2009 nur 23 der alten Ausgleichsverfahren: „Man kann sagen, das ist ein guter Start.“
Doch noch ist nicht alles gewonnen, warnen Gläubigerschützer: Es gibt weiterhin zu viele Konkurse, und Schuldner brauchen buchstäblich mehr Cash als früher, um ein Sanierungsverfahren überhaupt starten zu können. Weiter »
 Alix Frank-Thomasser, Kanzlei Alix Frank
Wien. Mit 1. Juli ist die „bisher umfangreichste Reform“ des Insolvenzrechts der letzten 95 Jahre in Kraft getreten, erinnert die Kanzlei Alix Frank.
„Die nun möglichen Sanierungsverfahren waren dringend notwendig“, so Alix Frank-Thomasser, Gründerin und Partnerin der Wirtschaftskanzlei. Das Ziel des Gesetzgebers: mehr Sanierungensverfahren statt Schließungen.
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 David Franz Bauer © DLA Piper
Wien. Sieben Jahre nach der Grundig-Pleite gehen die ehemaligen Vorstände sowie der ehemalige Aufsichtsratschef und Eigentümer der deutschen Grundig AG siegfreich aus den gegen sie angestrengten Verfahren hervor: David Christian Bauer, Partner von DLA Piper Weiss-Tessbach habe die Manager und Unternehmer in langjährigen Schadenersatz‑ und Strafverfahren erfolgreich vertreten, so die Kanzlei.
Auch Jörg Zehetner (KWR) und Strafverteidiger Manfred Ainedter waren in den Verfahren als Rechtsbeistände involviert, heißt es in einer Aussendung. Weiter »
Frankfurt/Köln. Die Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat ungewöhnliches Terrain betreten: Sie half der Deutschen Eishockey Liga dabei, den Ausschluss des Eishockeyklubs Kassel Huskies aus der 1. Liga durchzusetzen. Weiter »
 © LexisNexis
Wien. Die Neuerscheinung „Banken und insolvente Kunden – Verträge – Besicherung – Aufrechnung“ von Georg Zacherl (LexisNexis) untersucht die wesentlichen Fragen für eine Bank, wenn ein Kunde insolvent wird.
Der Autor geht auf Fragen ein, die im Zusammenhang mit Verträgen, Besicherung und Aufrechnung auftauchen.
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 © Linde
Wien. Der „Praxisleitfaden Insolvenzrecht“ im Linde Verlag liegt nun in überarbeiteter Fassung vor: Durch die große Insolvenzrechtsreform vom 1. Juli 2010 (IRÄG 2010) war eine umfassende Neubearbeitung unerlässlich, so der Verlag.
Dargestellt werden das Konkurs‑ und die neuen Sanierungsverfahren, aber auch der „Privatkonkurs“, das internationale Insolvenzrecht und die Lohnpfändung mit aktuellen Werten. Weiter »
 Peter Kolba, VKI
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) punktet vor dem Obersten Gerichtshof (OGH) im Streit um den Ausschluss des Kündigungsrechts bei der AvW Gruppe.
Der VKI führte im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums eine Verbandsklage gegen die AvW. Der OGH bestätigt nun die Rechtsansicht des VKI, dass der Ausschluss der außerordentlichen und der ordentlichen Kündigung für die Zeichner in den Genuss-Schein-Bedingungen der AvW gröblich benachteiligend und damit gesetzwidrig und nichtig ist. Diese Entscheidung wird auf die Rechtsstellung der Geschädigten im AvW-Konkurs wesentlichen Einfluss haben, so der VKI. Weiter »
Wien. Das soeben erschiene Buch (Verlag Linde) über Privatinsolvenzverfahren behandelt das gesamte Schuldenregulierungsverfahren, von der Beurteilung der Zuständigkeit über die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Verfahrens und die Vorschriften über die Vermögensverwertung bis hin zu den einzelnen Entschuldungsmöglichkeiten.
Außerdem sind neue Titel zur Körperschaftsteuer und aktuellen steuerlichen Aspekten bei Kapitalveranlagung in einer Privatstiftung erschienen. Weiter »
Klagenfurt. Die Frist für die Ameldung von Forderungen gegen die insolvente AvW Gruppe und AvW Invest wurde verlängert: Wie das Landesgericht Klagenfurt bekannt gab, wurde sie wegen der noch ausständigen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) über die Genussschein-Inhaber vorerst bis 30. September 2010 erstreckt.
Von der Insolvenz der AvW sind rund 12.500 Anleger betroffen, die in Genussscheine der Gruppe investiert haben. Weiter »
 Zentrale der Deutschen Bank, Frankfurt
Frankfurt. Die historische Pleite von Lehman Brothers im September 2008 gilt als Höhepunkt der Finanzkrise und war für die Gläubiger der Großbank folgenschwer.
Nun droht einigen von ihnen – darunter namhafte deutsche Geldinstitute wie die Deutsche Bank – ein weiteres Nachspiel vor Gericht. Der Insolvenzverwalter fordert Teile der ausgezahlten Gelder zurück.
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 Peter Kolba, VKI
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag des Ministeriums für Konsumentenschutz einen ersten Musterprozess gegen die Firma itonia it-insurance & service GmbH und die Generali Versicherung AG eingebracht.
Der Vorwurf des VKI: Die beiden Firmen sollen sich weigern, für Ansprüche von Kunden aus den Jahren 2005 bis 2009 einzustehen, die seinerzeit Cosmos-Schutzbriefe erworben haben. Der VKI geht davon aus, dass itonia und Generali als Vertragspartner von Cosmos haften. Weiter »
Wien. Das Konsumentenschutz-Ministerium (BMASK) hat angesichts des Konkurses von AvW den Verein für Konsumenteninformation (VKI) beauftragt, geschädigte Anleger zu sammeln und für diese den Anschluss als Privatbeteiligte im anhängigen Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zu erklären.
Spätestens ab Mitte nächster Woche sollen Geschädigte Ihre Beschwerden online über www.verbraucherrecht.at einmelden können, so der VKI. Weiter »
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