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 Walter Hager © VKI
Wien. Nicht weniger als 250.000 Österreicher sind durch den derzeit schwachen Euro von hohen Verlusten betroffen, weil sie Fremdwährungs-Kreditnehmer (FX-Kredit) sind – meist in Schweizer Franken. Denn die Stärke des Franken erhöht die Last der finanziellen Verbindlichkeiten all jener Kreditnehmer, die in dieser Währung Schulden gemacht haben.
Der VKI empfiehlt Geschädigten, sich beraten zu lassen, ob nicht manche ihrer Kreditvertragsklauseln ungültig sind: bei den eigenen Beratungsstellen bzw. denen der AK, bei unabhängigen Vermögensberatern und bei Anwälten, wie es heißt. Weiter »
 © BMVIT HBF/Wenzel
Wien. Der neue österreichische Auto-Zulassungsschein im Scheckkarten-Format ist ab Anfang Dezember bei den Kfz-Zulassungsstellen bestellbar, meldet der Versicherungsverband.
Die alten Scheine behalten ihre Gültigkeit, auf Wunsch wird man aber künftig zwischen Papier‑ und Scheckkarten-Form wählen können. Die Fahrzeugzulassung selbst bleibt für Kunden so einfach wie bisher, betonen die Versicherer. Weiter »
 © sxc / getwired
Wien. Die Tagung „Smart Metering und Datenschutz –Möglichkeiten“ versammelt Experten zur Diskussion eines brisanten Themas: Stromnetze, die das Verhalten ihrer Kunden protokollieren.
Der neue Entwurf des Elektrizitätswirtschafts‑ und –organisations-Gesetzes (ElWOG) fordert vom Strom-Netzbetreiber, laufend den Stromverbrauch jedes Kunden zu erfassen, zu speichern und spätestens einen Tag nach erstmaliger Verarbeitung im Internet zur Verfügung zu stellen. Die einen erhoffen sich mehr Energiesparen und Schonung der Umwelt, die anderen lehnen das Gesetz als unakzeptablen Eingriff in die Privatsphäre ab. Weiter »
 © sxc
Wien. Der VKI führt eine Verbandsklage gegen Handynetzbetreiber Hutchison 3G Austria (“3″), weil die Schriftgröße in dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit 1 mm Höhe zu klein sei: Unleserlich und daher ungültig, so der VKI. Immerhin enthalten die AGB eine Extra-Gebühr über 49 Euro.
Die erste Instanz gab dem VKI Recht – und nun auch das Oberlandesgericht Wien: anscheinend kann auch das OLG das „3″-Kleingedruckte nicht entziffern. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Weiter »
 © FV FDL WKÖ
Wien. Die Wirtschaftskammer setzt auf Ausbildung für Finanzberater: Ihr neues, bundesweit einheitliches Skriptum „Gewerbliche Vermögensberatung 2010“ soll zur Vorbereitung der Berufsprüfung dienen und außerdem den Wissensstand der bereits tätigen Finanzberater fördern, heißt es.
In der Vergangenheit waren die Finanzberater oft wegen angeblicher Wissenslücken kritisiert worden, als während der Finanzkrise die Kurse an den Börsen einbrachen. Auch in aktuellen Großcausen wie Meinl European Land oder AWD spielt die Qualität der Beratung der Anleger durch die jeweiligen Berater eine große Rolle. Weiter »
 Gerrit Meincke © Frank Reinhold / Foris AG
Bonn/Brüssel. EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat angekündigt, die Pläne zur EU-weiten Zulassung der Sammelklage vorläufig nicht zu beschleunigen. Die Befürchtung lautet, dass krisenbedingt angeschlagene Unternehmen durch milliardenschwere Schadenersatzforderungen zu sehr belastet werden könnten, heißt es.
In Deutschland bzw. Österreich ist eine Bündelung von Klagen aber dennoch schon jetzt rechtlich möglich – darauf weist der deutsche Finanzdienstleister Foris AG hin: Gerade seine positiven Erfahrungen in Österreich sollen jetzt auch die deutschen Konsumentenschützer bewegen, mit ihm abzuschließen, hofft der Prozessfinanzierer. Weiter »
 © sxc
Wien. Kommenden Dienstag startet der Verhandlungsmarathon des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen AWD: Der VKI vertritt rund 2500 Geschädigte in fünf Sammelklagen und einer Reihe von Musterprozessen. Über mehrere Tage hinweg wird in allen fünf Sammelklagen verhandelt.
Ein Überblick über die Gerichtstermine.
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 Peter Kolba, VKI
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) meldet ein Ersturteil des Handelsgerichtes Wien in einem Schadenersatzprozess eines Rechtsschutz‑ Versicherten gegen den AWD: Letzterer muss zwei Drittel des Schadens aus falscher Anlageberatung rund um Immobilienaktien ersetzen, konkret 50.000 Euro.
Zwar hat der Anleger die Beratungs-Gesprächsnotizen unterschrieben, ohne diese zu lesen. Dieses Mitverschulden des Anlegers wiegt allerdings geringer als die mangelhafte Aufklärung durch den AWD-Berater, so der VKI. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Weiter »
Wien. Die Meinl Bank hat öffentlich eine hohe „Rücklaufquote“ bei ihrem aktuellen Vergleichsangebot in der Causa Meinl European Land (MEL) festgestellt: Laut Meinl Bank-Vorstand Peter Weinzierl erwartet die Bank nun, dass „90 Prozent der Anleger das Angebot annehmen“, so Weinzierl in der „Presse“. Weiter »
 Julia Jungwirth © VKI Petignat
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag des Konsumentenschutz-Ministeriums einen weiteren Etappensieg im Kampf gegen Zahlscheingebühren errungen: Das Handelsgericht Wien hat die entsprechenden Klauseln des A1-Handynetzanbieters mobilkom (Telekom Austria) für gesetzwidrig erkannt.
Der VKI geht mit Verbandsklagen gegen die Zahlscheinentgelte bei mehreren Mobilfunkunternehmen sowie eine Versicherung vor. Weiter »
 © sxc
Wien. Die „Wiener Liste zur Reisepreisminderung“ ist in 2. Auflage bei Manz erschienen. Reiserechts-Spezialist Eike Lindinger sammelt darin Gerichtsentscheidungen, die sich mit dem Frust von Reisenden befassen.
Die Bandbreite spannt sich von „Esel verrichtet in der Hotelanlage Notdurft“, über „fischartige Geruchsentwicklung“ bis hin zu „möglicherweise verdorbene Pizzaflade“. Die jetzt aktualisierte Sammlung liefert Anhaltspunkt für die Rechte von Reisenden in ähnlichen Fällen. Weiter »
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ist mit einer Verbandsklage gegen mehrere Klauseln in den Gesprächsnotizen von Finanzberatern des AWD abgeblitzt: Der OGH sieht in diesen nicht anfechtbare Wissenserklärungen.
Die übrigen derzeit laufenden Sammelklagen und Musterprozesse des VKI gegen den AWD wegen angeblicher systematischer Fehlberatung sind davon nicht betroffen, so der VKI. Weiter »
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