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Wien. Die Arbeiterkammer Wien (AK) meldet einen Sieg in der Causa Meinl European Land (MEL) – allerdings nicht gegen die Meinl Bank, mit der man ja an einem Vergleich für tausende Anleger arbeitet. Die AK hat im aktuellen Fall die Vermittler der MEL-Wertpapiere im Auge.
Eine Anlageberatungsfirma hat Anleger über die Risiken der Meinl European Land (MEL)-Zertifikate nicht aufgeklärt und muss nun für den Schaden einstehen; die Anleger trifft kein Mitverschulden. So lautet laut AK ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichtes Wien. Freilich sind noch andere Verfahren anhängig, in Summe müssen Verbraucherschützer wie Vermittler auf den OGH warten. Weiter »
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Wien. Österreichs Rechtsschutzversicherer spüren die gestiegene Streitlust ihrer Klienten in der Kasse: Bereits im Jahr 2009 hat die Sparte laut Versicherungsverband Leistungen von 218 Millionen Euro erbracht, um 19,2 Prozent mehr als ein Jahr davor. Der Trend hält heuer an und dürfte auch 2011 seine Fortsetzung finden.
Ein wichtiger Grund sind die zahlreichen Finanzskandale: Viele Anleger, die Geld verloren haben, nehmen ihre Rechtsschutzversicherung zur Wahrung Ihrer Interessen in die Pflicht. Weiter »
 Peter Kolba © VKI
Wien. Das Handelsgericht Wien hat nun auch die letzte der fünf Sammelklagen des VKI gegen den AWD zugelassen. Als nächstes wird auf Betreiben des AWD vom Gericht geprüft, ob die Prozessfinanzierung der VKI-Klagen durch den deutschen Prozessfinanzierer Foris zulässig ist.
„Der AWD versucht zwar, weiter zu verzögern, doch im Jänner 2011 wird auch in der Sache verhandelt“, so VKI-Rechtschef Peter Kolba.
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 Gerrit Meincke © Frank Reinhold / Foris AG
Bonn/Brüssel. EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat angekündigt, die Pläne zur EU-weiten Zulassung der Sammelklage vorläufig nicht zu beschleunigen. Die Befürchtung lautet, dass krisenbedingt angeschlagene Unternehmen durch milliardenschwere Schadenersatzforderungen zu sehr belastet werden könnten, heißt es.
In Deutschland bzw. Österreich ist eine Bündelung von Klagen aber dennoch schon jetzt rechtlich möglich – darauf weist der deutsche Finanzdienstleister Foris AG hin: Gerade seine positiven Erfahrungen in Österreich sollen jetzt auch die deutschen Konsumentenschützer bewegen, mit ihm abzuschließen, hofft der Prozessfinanzierer. Weiter »
 Peter Kolba © VKI
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat einen neuen Überblick über die Gerichtstermine in seinen Sammelklagen gegen den AWD gegeben.
Der VKI vertritt rund 2500 Geschädigte in fünf Sammelklagen und einer Reihe von Musterprozessen. Die Sammelklagen stehen in unterschiedlichen Stadien: Teilweise ist ihre prinzipielle Zulässigkeit noch nicht gerichtlich bestätigt. Weiter »
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Wien/London. Die Meinl Bank fühlt sich laut einer Aussendung von einer neuen Macht im Clinch um die MEL-Verluste bedroht: Ein Haftpflichtversicherer der Finanzberater, über die seinerzeit MEL-Papiere vertrieben wurden, lasse derzeit massenhaft Haftungsfreizeichnungen unterschreiben. Es handele sich um ein Versicherungsbüro, das Repräsentant der britischen Lloyds sei, so die Bank.
Das Büro gefährde damit den Vergleich mit tausenden Anlegern, der gerade verhandelt wird. Weiter »
Wien. Neue Runde von Urteilen in der Causa Meinl European Land (MEL): in den vergangenen 14 Tagen „haben sechs von sieben Urteilen die Rechtsansicht der Meinl Bank bestätigt“, teilt die Meinl Bank mit. Sie steht wie berichtet derzeit in Vergleichsverhandlungen mit tausenden Anlegern bzw. deren Anwälten.
Freilich hat das Oberlandesgericht (OLG) Wien gerade einem Kläger recht gegeben und von „grob irreführender Darstellung der Veranlagungssicherheit im Verkaufsprospekt“ gesprochen, berichten Medien. Weiter »
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Wien. Kommenden Dienstag startet der Verhandlungsmarathon des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen AWD: Der VKI vertritt rund 2500 Geschädigte in fünf Sammelklagen und einer Reihe von Musterprozessen. Über mehrere Tage hinweg wird in allen fünf Sammelklagen verhandelt.
Ein Überblick über die Gerichtstermine.
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 Peter Kolba, VKI
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) meldet ein Ersturteil des Handelsgerichtes Wien in einem Schadenersatzprozess eines Rechtsschutz‑ Versicherten gegen den AWD: Letzterer muss zwei Drittel des Schadens aus falscher Anlageberatung rund um Immobilienaktien ersetzen, konkret 50.000 Euro.
Zwar hat der Anleger die Beratungs-Gesprächsnotizen unterschrieben, ohne diese zu lesen. Dieses Mitverschulden des Anlegers wiegt allerdings geringer als die mangelhafte Aufklärung durch den AWD-Berater, so der VKI. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Weiter »
Wien. Die Meinl Bank hat öffentlich eine hohe „Rücklaufquote“ bei ihrem aktuellen Vergleichsangebot in der Causa Meinl European Land (MEL) festgestellt: Laut Meinl Bank-Vorstand Peter Weinzierl erwartet die Bank nun, dass „90 Prozent der Anleger das Angebot annehmen“, so Weinzierl in der „Presse“. Weiter »
Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ist mit einer Verbandsklage gegen mehrere Klauseln in den Gesprächsnotizen von Finanzberatern des AWD abgeblitzt: Der OGH sieht in diesen nicht anfechtbare Wissenserklärungen.
Die übrigen derzeit laufenden Sammelklagen und Musterprozesse des VKI gegen den AWD wegen angeblicher systematischer Fehlberatung sind davon nicht betroffen, so der VKI. Weiter »
 © Meinl Bank
Wien. Die Meinl Bank hat sich in der Causa Meinl European Land (MEL) mit Rechtsanwalt Günter Niebauer auf „die Möglichkeit einer weiteren raschen und sozialen Lösung für rund 600 MEL-Kleinanleger“ geeinigt, heißt es bei der Bank.
Insgesamt haben damit nun rund 6000 Anleger ein Vergleichsangebot der Meinl Bank auf dem Tisch. Die Bank will rund ein Drittel des Schadens durch die Kursverluste begleichen. Das Geld könnte sie sich von Anlageberatern zurück zu holen versuchen. Weiter »
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