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OGH meldet sich bei Sammelklagen VKI gegen AWD zu Wort

Wien. In den fünf Sammelklagen des VKI gegen den AWD geht es um die Ansprüche von 2500 Geschädigten (Streitwert 40 Mio. Euro). Nach Zulassung aller Klagen war ein Stillstand eingetreten, der AWD hatte gegen verfahrensleitende Beschlüsse der Richter Rekurse eingebracht.

Solche Rekurse seien jedoch nach der Zivilprozessordnung unzulässig. „Das hat in den Sammelklagen Ⅰ und Ⅱ bereits das Oberlandesgericht Wien ausgesprochen. Nun hat der Oberste Gerichtshof (OGH) endgültig einen Schlussstrich gezogen: Die Beschlüsse sind nicht anfechtbar“, freut sich der VKI in einer Aussendung. Der AWD sieht sich dagegen in seiner Strategie prinzipiell bestätigt. Weiter »

VKI gegen AWD: Oberlandesgericht weist Rekurs zurück

Peter Kolba © VKI

Wien. Der VKI führt gegen den AWD fünf Sammelklagen wegen angeblicher systematischer Fehlberatung im Zusammenhang mit der Vermittlung von Aktien der Immofinanz und Immoeast. Es sind rund 2500 Geschädigte beteiligt, der Streitwert beträgt rund 40 Mio Euro.

Nun hat der VKI nach eigener Darstellung einen weiteren Etappensieg errungen. Weiter »

Aufsichtsräte brauchen mehr Schutz vor den Risiken ihres Amtes

Anton Schmidl © SOT

Wien. Die Zeiten, als die Funktion des Aufsichtsrats ein Freundschaftsdienst unter Wirtschaftstreibenden war, ist endgültig vorbei, warnt die SOT Süd-Ost Treuhandgruppe: Sich zwei bis drei Mal im Jahr zu treffen, „ohne groß zu hinterfragen was sich im Unternehmen tut“, berge heute zu große Risiken – Haftungen werden schlagend, immer mehr Kenntnisse sind erforderlich.

„Aufsichtsräte sollten sich mit dem Risikomanagement im Unternehmen auseinandersetzen“, fordert SOT-Partner Anton Schmidl. Eine Umfrage unter Aufsichtsräten ergab verstärkten Wunsch nach mehr Information. Weiter »

AvW-Prozess: Wolfgang Auer-Welsbach sieht sich „nicht schuldig“, VKI wirft sich in die Schlacht

Klagenfurt. Das Strafverfahren gegen Wolfgang Auer-Welsbach, Chef des 2008 zusammengebrochenen Firmenkonglomerats AvW, ist am Klagenfurter Landesgericht gestartet: Auer-Welsbach werden u.a. Betrug, Untreue und Bilanzfälschung zur Last gelegt. Er soll mehr als 13.000 Anleger in AvW-Genussscheine geprellt haben, der Gesamtschaden laut Anklage beträgt 420 Mio. Euro oder mehr.

Auer-Welsbach erklärt sich in allen Anklagepunkten „nicht schuldig“: er sei selbst durch die Malversationen eines früheren Mitarbeiters geschädigt worden. Ohne diese würde das System AvW heute noch funktionieren, so Auer-Welsbach vor Gericht. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) unterstützt rund 600 Geschädigte bei der Durchsetzung ihrer Schadenersatzforderungen. Weiter »

Silvester-Feuerwerk: Neues Pyrotechnik-Gesetz erlaubt schwere Kaliber in Privathand

© konr4d / sxc

Wien. Feuer frei für Hobby-Feuerwerker: Das neue Pyrotechnikgesetz 2010 (PyroTG 2010) erlaubt für Raketen und andere Feuerwerkskörper weit höhere Mengen an Explosivstoffen als bisher. Experten warnen vor unsachgemäßer Anwendung.

Gleichzeitig bringt das Gesetz höhere Strafen beim Einsatz von Feuerwerkskörpern im Ortsgebiet bzw. in der Nähe von Menschenansammlungen. Schon 2009 stieg die Zahl der Anzeigen wegen Verstößen bzw. Sachbeschädigung deutlich. Weiter »

VKI: Wieviel Fluggäste bei verloren gegangenem Gepäck erhalten

Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat einen Musterprozess gegen Last Minute Restplatzreisen mit Sitz in Baden-Baden gewonnen: Bei diesem Prozess wurde im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums auf Schadenersatz wegen Verlust des Fluggepäcks geklagt.

Dabei zeigte ein Sachverständigen-Gutachten auf, wie der Verlust von Gebrauchsgegenständen zu bewerten ist, so der VKI. Das Gericht schloss sich dem Gutachter an, das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig. Weiter »

Schäden durch Dachlawinen: Wer wann für den Schaden aufkommen muss

© sxc / ColinBroug

Wien. Mit den starken Schneefällen kommt bei steigenden Temperaturen ein Problem auf mobile Menschen wie Hausbesitzer zu, warnt der ÖAMTC: Dachlawinen. Sie können zu beträchtlichen Schäden an Autos oder zu Verletzungen bei Fußgängern führen.

Die Klärung der Frage, wer für diese Schäden aufkommt, bereite oft Schwierigkeiten, so der Automobilklub. Weiter »

Rechtsschutzversicherer müssen mehr zahlen – Streitlust vor allem bei Geldanlage gestiegen

© sxc

Wien. Österreichs Rechtsschutzversicherer spüren die gestiegene Streitlust ihrer Klienten in der Kasse: Bereits im Jahr 2009 hat die Sparte laut Versicherungsverband Leistungen von 218 Millionen Euro erbracht, um 19,2 Prozent mehr als ein Jahr davor. Der Trend hält heuer an und dürfte auch 2011 seine Fortsetzung finden.

Ein wichtiger Grund sind die zahlreichen Finanzskandale: Viele Anleger, die Geld verloren haben, nehmen ihre Rechtsschutzversicherung zur Wahrung Ihrer Interessen in die Pflicht. Weiter »

VKI vs. AWD: Die neuen Termine der Sammelklagen

Peter Kolba, VKI

Peter Kolba © VKI

Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat einen neuen Überblick über die Gerichtstermine in seinen Sammelklagen gegen den AWD gegeben.

Der VKI vertritt rund 2500 Geschädigte in fünf Sammelklagen und einer Reihe von Musterprozessen. Die Sammelklagen stehen in unterschiedlichen Stadien: Teilweise ist ihre prinzipielle Zulässigkeit noch nicht gerichtlich bestätigt. Weiter »

Im Streit Meinl Bank gegen Anleger tut sich eine neue Front auf

© sxc

Wien/London. Die Meinl Bank fühlt sich laut einer Aussendung von einer neuen Macht im Clinch um die MEL-Verluste bedroht: Ein Haftpflichtversicherer der Finanzberater, über die seinerzeit MEL-Papiere vertrieben wurden, lasse derzeit massenhaft Haftungsfreizeichnungen unterschreiben. Es handele sich um ein Versicherungsbüro, das Repräsentant der britischen Lloyds sei, so die Bank.

Das Büro gefährde damit den Vergleich mit tausenden Anlegern, der gerade verhandelt wird. Weiter »

Meinl Bank zählt Urteile: „In den letzten Tagen 6 zu 1 für uns“

Wien. Neue Runde von Urteilen in der Causa Meinl European Land (MEL): in den vergangenen 14 Tagen „haben sechs von sieben Urteilen die Rechtsansicht der Meinl Bank bestätigt“, teilt die Meinl Bank mit. Sie steht wie berichtet derzeit in Vergleichsverhandlungen mit tausenden Anlegern bzw. deren Anwälten.

Freilich hat das Oberlandesgericht (OLG) Wien gerade einem Kläger recht gegeben und von „grob irreführender Darstellung der Veranlagungssicherheit im Verkaufsprospekt“ gesprochen, berichten Medien. Weiter »

Wolf Theiss erstreitet 400 Millionen Euro Entschädigung für DPTG

Christoph Liebscher © Wolf Theiss

Wien. Die Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss hat für ihren Klienten Danish-Polish Telecommunications Group (DPTG) eine Rekord-Entschädigung erstritten: Von einem Wiener Schiedsgericht wurde DPTG die Entschädigungssumme von rund 400 Millionen Euro zugesprochen.

Zahlen muss der polnische Telekommunikations-Marktführer Telekomunikacja Polska (TPSA).

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